Ev.-luth. Trinitatis Kirchengemeinde Leine-Weper

"Danke für ihren unermüdlichen Einsatz"

Würdigung der ehrenamtlichen Retter beim Floriansgottesdienst am 6.5.2018 in Moringen

Stellen wir uns folgende Szene vor: Es ist Samstagnachmittag, der Melder piept. Alarm in Moringen.
Niemand drückt sich. Dass es eine Übung ist, ist niemandem anzumerken. Die Feuerwehrfrauen und -
männer und Rettungsdienstler sowie andere Hilfskräfte sind mit Feuereifer bei der Sache. Nur eines von
möglichen Szenarien in diesem Ehrenamt, das deutlich macht: Der Dienst in Feuerwehr, Rettungsdienst,
Notfallseelsorge und Polizei ist nicht selbstverständlich. Und genau aus diesem Grund wurde am Sonntag
in der Liebfrauenkirche zu Moringen der Florians-Gottesdienst mit über 140 Gästen gefeiert. Florian ist Schutzpatron der Feuerwehren.
„Oft hören Sie einen Hilferuf. Heute sollen Sie einen „Hilfedank“ oder eine „Danksagung“ hören“, eröffnete
Superintendent Jan von Lingen den Gottesdienst: „Wir danken Ihnen für alle geleistete Hilfe und alle
Zeit und Mühe, die sie in die Vorbereitung auf diese Einsätze einbringen.“
Pastor Gerd Florian Beckert und Matthias Spiegel-Albrecht begrüßten dazu zahlreiche Mitglieder der Feuerwehren
aus dem Stadtgebiet und sogar darüber hinaus, Rettungsdienstler und Vertreter des THW sowie
Uwe Falkenhain vom Polizeikommissariat Northeim-Göttingen. Auch Moringens Stadtbrandmeister
Hans-Jürgen Pfüller und Oberkommissar Wilfried Schröder von der Polizeistation waren zu Gast und von
Pastor Beckert nach ihren Beweggründen für ihren besonderen Dienst befragt. „Ich war zunächst Mitglied
im Musikzug – und wurde irgendwann gefragt, ob ich nicht wechseln möchte. Die schönsten Erlebnisse
sind, wenn sich der Betroffene nach einem Einsatz bei uns meldet und wir wissen, was aus den Menschen
geworden ist und wir spüren, dass wir Gutes bewirkt haben. Es ist wichtig, dass es die Freiwillige Feuerwehr
gibt! Schön wäre, wenn sie durch Mitgliedschaften, zumindest von Hausbesitzern, besser unterstützt
werden würde.“ Als Traumberufs-Wünsche für Wilfried Schröder standen in seiner Kindheit entweder
Lokführer, Kapitän oder Polizist auf der Liste. „Und letzterer Beruf ist es nun geworden. Ich kann mir
nichts Abwechslungsreicheres vorstellen.“
In dem Lied „Ist da jemand“ von Adel Tawil ging es während des Gottesdienstes um eine Suche, die
manchen Menschen im Leben vor allem eines finden lässt. Die Frage: „Wozu gibt es mich eigentlich,
wenn mich niemand braucht.“ Deshalb betonte Spiegel-Albrecht: „Im Leben ist es wichtig, dass wir einander
zeigen, wie sehr wir uns schätzen und brauchen. Wir sind für einander da. Niemand steht alleine
da!“ Zugleich wichtige Grundsätze für die Tätigkeit bei der Feuerwehr, im Rettungsdienst oder als Polizeibeamte.
All jenen Ehren- und Hauptamtlichen aus dem Landkreis Northeim und dem Kirchenkreis
Leine-Solling wurde mit diesem besonderen Gottesdienst gedankt. Auch Superintendent Jan von Lingen
richtete seinen Dank an die Einsatzkräfte: „Wie damals der heilige Florian setzen sie alle sich für die
Schwachen und Kranken ein. Und sie helfen Menschen in Not gerne. Sie setzen sich ehrenamtlich ein,
bilden den Nachwuchs aus und pflegen die Gemeinschaft. Dafür ein herzliches Dankeschön!“
Die Gemeinschaft wurde auch im Anschluss gepflegt, denn nach dem Gottesdienst kamen die Besucher
bei einem Fest bei Kaffee, Kuchen und Bratwurst zusammen und mit einander ins Gespräch.

Hier weitere Bildeindrücke:

Sandmandalas in der Liebfrauenkirche 

Im Februar haben zwei Mönche aus Lo-Manthang, Upper Mustang/Nepal zwei Sandmandalas in der Kirche gestreut. Pastor Grundmann betreute das Projekt das mehrere hundert Besucher anzog. Es war nicht nur "eine buddhistische Präsentation", sondern gleichzeitig auch "eine christliche Präsentation", vom Grundansatz her eine Begegnung zweier Weltreligionen,
Mit der Herstellung der Sandmandalas möchten Abt Kunga Tenzin des Klosters Chhoede Gompa, Lo-Manthang, und Chhimek Rinzen, der Schulleiter der dazugehörigen Klosterschule zum Fortbestand ihrer Einrichtungen beitragen. Sie bilden einen wichtigen Teil zum Erhalt ihrer Kultur und Identität. Zur Zeit besuchen rund 70 junge Mönche die Klosterschule.

Dirk Grundmann begrüßt die seltenen Gäste:
"Heute aber haben wir 2 besondere Gäste – und zwar so, wie wir sie noch niemals hatten:
2 buddhistische Mönche aus dem Nepal – aus Lo-Manthang – aus dem Himalaja.
Mich freut das sehr – persönlich genau wie als Pastor –  dass wir im Jahr 2018 so weit sind:
Dass Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen sich immer mehr begegnen können.
Und „unterschiedliche Kulturen“ - das kann immer nur bedeuten:

Unser Leben hat sich unter ganz unterschiedlichen Bedingungen zu dem entwickelt,
was jeder von uns bis heute geworden ist – und wie jeder von uns diese Welt erlebt.
Der christliche Glaube hat seine Antworten darauf – und der buddhistische Glaube ebenfalls,
aber jeder auf seine eigene  und deshalb auch auf unterschiedliche Weise.
Der Schlüssel für alle Begegnungen von Menschen und Religionen kann nur sein:
Respekt und Wertschätzung – Toleranz und eine gute Art von Neugier.

Wir wollen nicht „von heute an alle buddhistische Christen werden“ oder „christliche Buddhisten“.
Sondern jeder von uns hat seine eigene Identität – und genau das macht den Reichtum dieser Welt aus,
den auch ich als Christ so sehr wertschätze.
Menschen / Kulturen / Religionen begegnen sich –
und zwar in einer Weise, wie man es sich vor 50 Jahren noch nicht hätte vorstellen können.
Ich sage: Das ist gut so – und guter Gott: Danke dafür! - dass wir im Jahr 2018 leben dürfen.
Die Zeiten ändern sich – und es wird nicht alles schlechter, sondern vieles wird besser, als es früher war.

Das Fazit meiner Begrüßung ist sehr einfach:
Herzlich willkommen in unserer christlichen Kirche – Ihr und ich, wir alle –
und jeder ausdrücklich mit seiner ganz eigenen Lebens- und Glaubensgeschichte!"

Rainer Lutter stellt dankenswerterweise starke Fotos zur Verfügung. Man spürt schnell die gute Kamera und das treffsichere Auge des kundigen Fotografen hinter der Kamera.

Wunderschöne Erntedankgottesdienste

Kirchengemeinde Leine-Weper. Am Sonntag, dem 01.10.17, feierten die Dörfer Oldenrode und Lutterbeck einen Erntedank-Gottesdienst der besonderen Art in Dörntes Scheune in Lutterbeck.
Vor einem festlich gestalteten Erntedank-Altar und einer liebevoll geschmückten Scheune verfolgten ca. 125 Personen den von Pastor Gerd Florian Beckert gehaltenen Gottesdienst mit Feier des Abendmahles. In seiner Predigt erinnerte Pastor Beckert daran, dass wir in Deutschland - einem der reichsten Länder der Welt - an 365 Tagen im Jahr  aus einer großen Fülle an Nahrungsmitteln schöpfen und uns immer satt essen können. Hierfür sollte jeder dankbar sein und die Gaben der Schöpfung nicht als selbstverständlich hinnehmen. „Unser täglich Brot gib uns heute“, das beten Christen aller Welt im Vaterunser, jedoch müssen viele Menschen, vor allem in Dritte Welt Ländern noch immer hungern.
Auch der Wettergott zeigte sich an diesem herrlichen Sonntag von seiner besten Seite. Nachdem es nachts zuvor noch ergiebig geregnet hatte, strahlte die Sonne am Sonntagmorgen von einem leuchtend blauen Himmel. Der Blick durch das geöffnete Scheunentor auf den Höhenzug der Ahlsburg war für viele Gottesdienstbesucher herzerfrischend.
Umrahmt wurde der Gottesdienst von einer eigens für diese Veranstaltung ins Leben gerufenen Musikgruppe, bestehend aus den Lutterbecker /-Innen Maya und Merle Pfüller, Jonas und André Sölter sowie Marion Dörnte. Zu Liedern wie „Danke für diesen guten Morgen“ oder „Geh aus mein Herz und suche Freud“ begleiteten die Fünf den kräftigen Gesang der Gemeinde auf der Gitarre bzw. dem E-Piano.
Im Anschluss an das Erntedankfest verweilten viele Besucher bei kühlen Getränken und leckerer Erbsensuppe sowie herrlichem Sonnenschein bis in den späten Nachmittag hinein auf Dörntes Hof – ein rundum gelungener Tag.
Der Ortsausschuss dankt
allen Teilnehmern für Ihr Kommen und die Gemeinschaft,
der Familie Dörnte für das freundliche Bereitstellen ihres Hofes,
für die musikalische Begleitung,
allen Helferinnen und Helfern fürs Vorbereiten,
der Kirchenvorsteherin Anke Wille und Pastor Beckert
sowie dem HERRN für seinen Segen.
Das Erntedankfest 2018 findet dann im jährlichen Wechsel in Oldenrode in diesem Gemeindebezirk der ev.-luth. Trinitatis Kirchengemeinde statt. Wer weiß, vielleicht findet sich ja auch ein gastgebender Hof? (Bericht von Jutta Arnemann)

In Großenrode kamen 50 Besucher zum Gottesdienst. In Espol waren es ca. 40 mit Abendmahl und anschließendem Brunch. Hier gab es das wohl wohlschmeckendste und reichhaltigste Buffet in Leine-Weper an Erntedank 2017.
Am 8.10. fanden in Nienhagen etwa 25 Besucher den Wehr zur in der Wehrkapelle stattfindenden Erntedankgottesdienst, darunter 5 Mini- und Hauptkonfirmanden.

Und ebenfalls am 1.10. um 11 Uhr fand der große ökumenische Gottesdienst in der Moringer Liebfrauenkirche statt.
Statt üblicher 80 Erntedank-Besucher waren es  180. Denn aus beiden Gemeinden - ev. und kath. - waren reichlich Besucher gekommen. Der Erntedankaltar an unserer Kirche wurde von der katholischen Kirche gestaltet. Nächstes Jahr sind wir als Evangelische dann in der kath. Kirche in Moringen zu Gast. Danke an Susanne, Rainer und Otto, die von ev. Seite mitgewirkt haben.


12 auf einen Streich - gut angenommenes Tauffest in der Liebfrauenkirche

Bei dem ersten großen Tauffest am 16. September in Moringen wurden 12 Täuflinge im Alter zwischen 5 Monaten und 13 Jahren in die große Gemeinschaft Gottes aufgenommen. Anschließend sind 120 Gäste der Einladung der Kirchengemeinde Leine-Weper gefolgt und haben gemeinsam in der Kirche gefeiert.

"Ich freue mich, dass die Einladung auf solch großen Zuspruch unter den Moringer Familien trifft", resümiert Pastor Beckert. Es war ein gelungenes Fest. Der Gottesdienst wurde musikalisch sehr würdig vom Jugendchor der Kirchengemeinde Leine-Weper unter Leitung von Kantor Günter Stöfer ausgestaltet. Zur Aufführung kamen die Stücke "Here I am to worship" zum Eingang, "Jesus, zu dir kann ich so kommen wie ich bin" zwischen den Taufen und zum Ausgang "Lege deinen Sorgen nieder".
Getauft und sich in der Strom der Liebe Gottes gestellt haben sich: Merle Sophie Senne, Hannes Belzhause, Viktoria Kroll, Mateo Franz, Jaliah Rodich, Matilda Louisa Linne, Madlin Charlotta Linne, Marlon Tjark Linne, Marilena Linne, Leentje Pfotzer, Leonas Wolter und Mika Auerswald. Für die Täuflinge wurde jeweils eine Taufkerze entzündet und an das Lichtwort Jesu erinnert: "Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern das Licht das Lebens haben." (Joh 8,12) Alle 9 Familien wurden mit Eltern und Geschwistern nach der Taufhandlung vor dem Altar gesegnet.
Pastor Beckert griff in der Predigt das Spiel "Wer kommt in meine Arme?" auf. Und verknüpfte es mit den offenen ausgebreiteten Armen Jesu. Von dem Ruf des Galiläers haben sich zum Tauffest, das mit etwa 120 erwachsenen und 70 jugendlichen Teilnehmern überdurchschnittlich gut besucht war, viele einladen lassen.
"Die schützende, ins Leben weisende Hand Jesu.
Diese Haltung der ausgebreiteten Arme.
'Kommt her zu mir alle,
die ihr mühselig und beladen seid,
ich will euch erquicken',
ruft er [Jesus] denen zu, die es schwer haben im Leben.
Niemand ist ja immer so stark, dass er in traurigen Momenten dieser Einladung Jesu Christi und seiner offenen Arme nicht bedürfte."
Die Kollekte wurde für die Kinder- und Jugendarbeit der Kirchengemeinde Leine-Weper gesammelt und betrug knapp 200€. Für die Diakonie der eigenen Gemeinde wurden 25€ gegeben.
Möglich war die Bewirtung der Gäste nur dank der großartigen Unterstützung eines zahlreichen Helfer-Teams bestehend aus Nicole Grubich, Iris Heidelberg, Sabrina Kerwien sowie Werner Schumacher, Axel Heinig am Grill. Küsterin Maria Brak dekorierte nicht nur den Altar, sondern auch das Lesepult und den Altar. Kirchenvorstand Rainer Wiegand assistierte Pastor Beckert bei den Lesungen sowie bei der Übergabe der Tauf- und Patenbescheinigungen. "Herzlichen Dank allen, die diesen Tag so besonders machen", schloss Pastor Beckert vor dem Segen. Bei herrlichem Sonnenschein dinierten einige in der Kirchstraße, andere ließen sich bei Selter, Saft und Sekt, Tee und Kaffee, Salaten, Obst und Gemüse sowie Bratwurst, Steaks und Pommes Frites an den festlich gedeckten Tafeln im Glassaal und im hinteren Bereich des Kirchenschiffs verwöhnen.
Daniela Lüder äußert sich zufrieden: "Wir sind sehr dankbar, dass wir an dem Tauf-Fest teilgenommen haben. Die Atmosphäre in der Kirche war warm und herzlich. Unsere Gäste waren begeistert! Es war ein rundum gelungenes Fest! Auch die Organisation im Hintergrund war super! Ein großes Dankeschön an alle Helfer und an Herrn Pastor Beckert für die Gestaltung des Gottesdienstes!"
"Ich bin dankbar für die Lebendigkeit in dieser Gemeinde und für alle Hilfe und Unterstützung", ist Pastor Gerd Florian Beckert begeistert. "Wir werden nach Ablauf etwa eines Jahres einen Tauferinnerungsgottesdienst und auch wieder ein solches Tauffest als Pendant zu den Open Air Taufen an der Ducksteinquelle anbieten."
--> Zum Vergrößern des HNA Artikels vom 19.9.2017 einfach aufs Bild klicken.

Pastor Grundmann feiert Geburtstag

Gemütliches Beisammensein, Bobby Car Rennen und Schnitzeljagd für die Kleinen in der Sandkuhle Delliehausen

Am Freitag, dem 25. August, feierte Pastor Dirk Grundmann in den Nachmittagsstunden seinen 58. Geburtstag. Er lud dazu Gemeindeglieder und zahlreiche Gäste ein. Etwa 60 Teilnehmer, darunter auch viele Kinder folgten seiner Einladung. Es wurde ein richtig schönes Gemeindefest. Die Kinder tobten und konnten sich beim offiziellen Bobby Car Rennen duellieren und bei einer Schnitzeljagd ihre Orientierungskünste unter Beweis stellen. Für Verpflegung in Form von Kuchen, Bratwürsten und Salaten war ebenfalls bestens gesorgt. Auch das Wetter spielte mit. Insgesamt ein gelungener Tag. Wir sagen noch einmal:
Herzlichen Glückwunsch und Gottes Segen, lieber Dirk.
Und bewahre Dir immer Deinen Optimismus. Schön, dass wir Dich haben. :-)


Jubelkonfirmationen in Moringen

Am 30. Juli feierte Pastor Beckert mit etwa 100 Jubelkonfirmanden einen Gottesdienst mit Abendmahl anlässlich ihres 50., 60., 65. und 70. Jubiläums ihrer Einsegnung.

Von fern und nah kam die Festgesellschaft der Goldenen (1967, Konfirmator Pastor Udo Schlaudraff), Diamantenen (1957, Konfirmator Pastor Weide) und Eisernen Konfirmanden (1952, Konfirmator Pastor Weide) zusammen. Auch eine Gnaden Konfirmandin war dabei. Die Jubilare wurden willkommen geheißen durch das Organisationsteam vom Kirchenvorstand der Kirchengemeine Leine-Weper, bestehend aus Anke Wille, Susanne Nowakewitz und Gerda Mickan. Man scheute keine Kosten und Mühen, um in der (ehemaligen) Heimat dabei zu sein. Sogar aus Bayern reisten einige an. 
Der Verstorbenen wurde kollektiv in einer Schweigeminute gedacht. Außerdem wurden die durch Krankheit Verhinderten in die Fürbitten aufgenommen.

Organisiert wurde das Treffen und alles, was dazu gehört, wie z.B. aufwendige Adressrecherchen, Programmgestaltung und kulinarische Versorgung durch das kundige und Organisationsteam, bestehend u.a. aus Margret Hilger und Christa Siebrecht. Ihnen allen und auch den unerwähnten Helferinnen und Helfern sei herzlich gedankt.

In seiner Predigt ging Pastor Gerd Florian Beckert auf die geburtenstarken Kriegs- und Nachkriegsjahrgänge ein. Er erwähnte auch die „Wunderkinder von Bern“. Er blickte auf Schönes und Heiteres, aber auch Schweres zurück.
Abschließend sprach er den Jubelkonfirmanden den Segen der Konfirmation erneut zu. Und machte ihnen Mut, auf Gottes fürsorgliche Begleitung und Bewahrung Gottes auch in ihrem neuen Lebensabschnitt zu vertrauen.
Über 650€ kamen als Kollekte zusammen. Allen Geberinnen und Gebern sei dafür herzlich gedankt.

Nach dem Gottesdienst mit Feier des Heiligen Abendmahles wurde im Gasthaus „Drei Kronen“ und in der Amtsfreiheit festlich und köstlich diniert.

Erst am späten Nachmittag wurde die Veranstaltung geschlossen. Dankbar und zufrieden kehrten viele Teilnehmer mit guten Erinnerungen zurück in ihre Heimat – nicht ohne den Beschluss, dieses gelungene Treffen schon bei der nächsten Jubelkonfirmation zu wiederholen.

Der Fotograf Manfred Heinrich erstellte die folgenden Gruppenbilder.
Für die Goldenen Konfirmanden bieten wir Ihnen auch eine Legende:
Zunächst die am 12. März 1967 durch Pastor Udo Schlaudraff Konfirmierten (hier erstes Foto)
obere Reihe (direkt hinter der Eingangstür): Thomas Rose, Bernd Nowakewitz, Pastor Beckert
2. Reihe von oben: Gerhard Gloth, Michael Binnewies, Bernd Wittig, Rolf Zeichner, Horst Klingenberg
3. Reihe von oben: Hans Werner Höltje, Wilfrid Erdfelder, Giesela Strutz (geb. Hartmann), Ursula Gerecht (geb. Entschel), Klaus Stepahn-Spahr
4. Reihe von oben: Friedhelm Honig, Christa Siebrecht (geb. Ernst), Karin Behrend (geb. Schoppe), Monika Schulz (geb. Sander), Manfred Netter
5. Reihe von oben: Klaus Dieter Hillebrecht, Dagmar Stange (geb. Wegener), Ingrid Scheunemann, Christel Heise (geb. Eichnev), Rosemarie Schulz, Einar Richter, Wolfgang Höndel, Wolfgang Köneke

3. Dezember 1967 (hier letztes Foto):
1. Reihe von vorne: Karin Bollensen, Monika Westphal, Renate Schulz, Hanna Trümer, Elke Meinshausen, Irmgard Hagenguth, Vera Horenburg
2. Reihe von vorne: Pastor Beckert, Ingelore Dröschler, Angelika Kühn, Heike Poddig, Elke Koch, Waltraut Sievert, Hiltrud Ahrens, Ulrike Hippler, Friedrich Wilhelm Hilmer
3. Reihe von vorne: Iris Stelzner, Diethelm Rittersen, Hildegard Heinemann, Annegret Borkowski, Renate Myrth, Annemarie Schoppe
4. Reihe von vorne: Manfred Wolf, Elke Pramann, Gerhard Friedrichs (wurde am 12. März konfirmiert), Margret Hilger, Heinz Hoffmann, Ulrich Scholz, Gustav Wille


Ein neues Gesicht in Großenrode

Judith Beier (23) wurde am 18. Juni als neue Küsterin von Pastor Dirk Grundmann in ihr Amt eingeführt.
Pastor Beckert stellte sie sich in Großenrode für ein Interview zur Verfügung.

Beckert: Wir freuen uns sehr, dass Sie unsere neue Küsterin in Großenrode sind.
Was hat Sie dazu gebracht?
Beier: Ich bin Anfang 2017 hier nach Großenrode zu meinem Freund gezogen. Ich singe hier im Chor. Außerdem fühle ich mich hier im Ort sehr wohl. Ich glaube, das Küsteramt ist eine gute Möglichkeit, mich noch besser zu vernetzen.

Beckert: Wo kommen Sie ursprünglich her?
Beier: Aus Liebenau, einem Dorf bei Nienburg an der Weser. Dort bin ich mit meinen Eltern und drei älteren Geschwistern aufgewachsen. Ich war bereits kirchlich aktiv. Ich habe die Juleica (Jugendleitercard) erworben und bin auf Freizeiten mitgefahren. Im Jugendchor habe ich mitgesungen.
Zum Bachelorstudium bin ich nach Münster gegangen, dann zum Master nach Göttingen und nun hierher nach Großenrode.

Beckert: Was studieren Sie denn?
Beier: Ich habe den Bachelor in Mathematik und Physik absolviert. Den Master in Pferdewissenschaften werde ich im Sommer abschließen. Voraussichtlich promoviere ich ab Herbst an der Universität in Göttingen.

Beckert: Dafür wünsche ich Ihnen alles Gute. Haben Sie selbst auch Tiere?
Beier: Ja, wir haben Pferde, Schafe, einen Hund, Hühner, Katzen und zwei Laufenten. Das Futter für die Schafe und Pferde machen wir selbst.

Beckert: Was machen Sie sonst in Ihrer Freizeit?
Beier: Der Chor probt einmal pro Woche.
Mein Lebensgefährte hat zwei Kinder. Da ist bei uns immer viel los.

Beckert: Lässt es sich für Sie gut einrichten, bei allen Gottesdiensten vor Ort zu sein?
Beier: Bei der Hälfte der Gottesdienste bin ich mit dem Chor dabei. Kirche gehört für mich zum Alltag dazu und meist bin ich sowieso im Gottesdienst. Somit lassen sich Arbeit und Freizeit gut kombinieren.
 
Beckert: Wann wird Ihr erster Einsatz als Küsterin sein?
Beier: Das ist der Sommergottesdienst mit Ihnen am 23. Juli um 10.00 Uhr hier in Großenrode.

Beckert: Darauf freue ich mich schon. Vielen Dank, Frau Beier, für das freundliche Gespräch.
Schön, dass wir Sie haben. Für Ihr neues Amt wünsche ich Ihnen viel Freude sowie Gottes Segen.


KV-Wahl am 11. März 2018


Zum Kirchenvorstand (KV) gehören 20 Kirchenvorsteher und die 3 Pastoren unserer Gemeinde. Sie leiten die Gemeinde gemeinsam. Es geht um theologische, finanzielle, personelle, bautechnische und organisiatorisch-praktische Entscheidungen (Wie feiern wir Gottesdienst? Wie werden Konfirmanden unterrichtet? Welche Angebote gibt es für die unterschiedlichen Gruppen unserer Gemeinde? Wie sprechen wir Kirchenferne wieder an? Wie bleibt Kirche zeitgemäß? Wie unterhalten und bewirtschaften wir Gebäude und Liegenschaften?) Aus den kleineren Orten wird je ein KVer gewählt, aus Fredelsloh 4, aus Großenrode 3, aus Moringen 6 und zwei weitere werden berufen. Es herrscht eine gute und offene Gemeinschaft im KV.

Es finden 4 Abendsitzungen pro Jahr und 2 Vormittage statt, an denen wir uns bestimmte Themen vornehmen.
Aktuell ist der KV mit der Aufstellung der Kandidatenlisten beschäftigt.
Daneben wirken die KV-Mitglieder in Ausschüssen mit und übernimmt die Begleitung von Gottesdiensten (Lesung des Evangeliums und der Abkündigungen, Zählen der Kollekte und Aufsicht über die öffentliche Ordnung).

Wir brauchen Sie und Dich! Bereit? Interesse oder Fragen? Die Mitglieder des Kirchenvorstandes freuen sich auf Ihre Kontaktaufnahme.

Großes Event: Taufen an der Quelle

Am Pfingstsonntag, dem 4.6., fanden am Duckstein zwei Taufgottesdienste statt, zu denen Pastor Dirk Grundmann und seine Praktikantin Kim Grove eingeladen hatten. Es wurden 14 Kinder aus insgesamt 13 Familien getauft.

Anbei ein Zeitungsartikel mit freundlicher Genehmigung des Wochenblattes Hallo Northeim vom 3. Juni 2017:

Wandergottesdiest auf der Weper am 21. Mai mit Pastor Grundmann

Nach über 50 Jahren Abwesenheit bin ich in die Gegend um meiner Kindheit und Jugendzeit zurückgekehrt und wohne jetzt am Rand von Moringen. Der Ort meiner unbeschwerten Kindheit war Oldenrode, ein bezauberndes kleines Weperdorf mit seiner wunderschönen Wehrkapelle aus dem 13. Jahrhundert, eingebettet in sanfte Hügel mit Wiesen, Feldern und Wäldern. Erst wenn man – wie ich – lange in der Ferne war und viel gesehen und erlebt hat, weiß man solch ein Kleinod zu schätzen.

Am vergangenen Sonntag hatte der Moringer Pastor Dirk Grundmann einen Wandergottesdienst um Oldenrode organisiert, der mit einem begleitenden Anhänger mit Sitzbänken,  gezogen von einem nostalgischen „Deutz-Trecker“ durch die herrliche Natur führte.  An besonders schönen Stellen wurden Pausen gemacht mit kurzen geistlichen Einlagen durch den Pastor und geistlichen und bekannten Volksliedern, die der Pastor mit seiner Gitarre begleitete. Untermalt wurde der ganze Spaziergang mit den Klängen einer Drehorgel, die auf dem Anhänger mitgeführt wurde. Zum Abschluss gab es nach der Rückkehr ins Dorf im Dorfgemeinschaftshaus einen wohlverdienten Erbseneintopf mit Bockwurst und Getränke.


Es war ein unvergessliches Erlebnis. Ich bin dankbar, dass es u. a. noch „Dörfler“ in Oldenrode gibt wie Marlies Traupe und ihr Team, die durch ihren Einsatz solche Ereignisse ermöglichen. Hoffentlich macht dieses Beispiel Schule und findet Nachahmung.


von: Gisela Büttner, Akazienweg 2, Moringen

Neue Reihen in der Klosterkirche Fredelsloh

Kunst Kultur und Austausch in der Kirchengemeinde